DO: Imkern [Rezension]

[kostenloses Rezensionsexemplar] 

Käsekuchen(dessert) mit Feta und Honig



Hierbei handelt es sich um den Bericht (inkl. Rezept) zu einem Buch, das mir kostenlos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Diese Tatsache ändert an meiner geschilderten Meinung nichts, dennoch möchte ich es Euch gerne transparent und offen zeigen.


Vor einigen Wochen bekam ich eine Mail mit dem Hinweis auf eine neue Buchreihe und die Frage, ob ich die neu übersetzten Bücher rezensieren möchte. Anpflanzen, Imkern, Einmachen ‒ dies sind die drei Titel.  Meine Antwort an den Verlag:

"Einmachen ist mein großer Favorit! Imkern klingt unglaublich spannend, ich fürchte aber, dass mein Vermieter nicht so richtig begeistert wäre, wenn ich anfinge auf unserem Balkon glückliche Honigbienchen summseln zu lassen. Anpflanzen wäre eine absolute Herausforderung für mich, denn so gut ich kochen und backen kann, so wenig habe ich ein Händchen für Pflanzen sie sterben einfach."

Ich bekam alle drei Bücher zugeschickt. Und daher möchte ich auch alle drei Bücher mit jeweils einem Beitrag vorstellen, los geht es mit Imkern. Das Geheimnis glücklicher Honigbienen von Orren Fox.

Besonders Johann Friedrich war von diesem Thema total begeistert. Die Vorstellung von eigenen brummselnden Bienchen und eigenem Honig, das sprach ihn sehr an. Dennoch war er es, der mich dran erinnern musste, dass ich ja eine Allergie gegen Insektengifte habe. Das hatte ich in meiner Euphorie total vergessen. Aber wie bereits im Eingangstext erwähnt: Auf dem Balkon einer Mietwohnung in einem Wohngebiet, da bietet sich das Imkern sowieso nicht so sehr an.

Eindruck zum Buch


Dennoch bietet dieses Büchlein so viele spannende Informationen zu dem Thema Imkern, dass es mir schwer fällt, nicht unser Hochzeitsbudget zu plündern und alles in eine eigene Bienenfarm zu investieren. Wie auch das erste Buch ist es hübsch aufgemacht, mit anschaulichen Bildern ausgestattet und wirklich informativ. Außerdem wird aus Winnie Pooh zitiert! Mich begeistert diese Mischung aus herzerwärmend und sachlich sehr. Es gibt tolle, informative Photos, niedliche Skizzen, längere Texte und kürzere Infokästen.

Das Format ist klein und handlich, wie für Ratgeber üblich.

Das letzte Kapitel im Buch behandelt dann Rezepte rund ums Thema Honig. Müsli, Salatdressing, kleine Leckereien. Und auf Anhieb eins, das mich umgehauen hat. Ein Käsekuchendessert aus knusprigem Boden, mit Feta! Auja!


Das Rezept


Zutaten für vier Portionen:

25 geschmolzene Butter
50 g Kadaifi, alternativ Blätterteig
1 EL feiner Zucker

160 g Frischkäse
160 g Crème double
40 g Puderzucker
40 g Honig
50 g Feta
Mark einer halben Vanilleschote

50 g Honig
50 ml Wasser

Zum Garnieren etwas Oregano oder Majoran, geröstete Nüsse und Obst der Saison

Zu den Zutaten:

Kadaifi ist ein süßes Gebäck, das es unter anderem in der Türkei oder in Griechenland gibt. Es besteht aus ganz feinen Teigfäden. Ich war bei unserem türkischen Bäcker und habe dort ein Stückchen bekommen, das bereits mit Honig und Nüssen gemischt war und habe dies verwendet und daher die Zubereitung etwas abgewandelt.

Zudem habe ich hier immer Schwierigkeiten Crème double zu bekommen und habe es daher bei mir durch die selbe Menge Frischkäse ersetzt.


Zubereitung:

Für die Gebäckschicht:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Das Kadaifi (oder den Blätterteig) mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker mischen und in einer kleinen Backform oder einem Stück Backpapier zerbröseln und verteilen. Ich habe hier einfach mein bereits zubereitetes Kadaifi zerbröselt, ohne weitere Zutaten. Die Masse in dier Portionen zerteilen, in Größe einer Untertasse. Im Ofen backen bis sie goldbraun werden, dann abkühlen lassen. Diese Taler werden später die Untersetzer für die Käsekuchenmasse.

Für die Masse:

Frischkäse, Crème double, Puderzucker, Feta, Vanillemark und Honig in eine große Schüssel geben und gut verquirlen, bis die Masse andickt. Am besten keinen Schneebesen und kein Handrührgerät nehmen, da nicht zu viel Lust untergerührt werden soll.

Für den Sirup:

Honig und Wasser in einem kleinen Topf aufkochen, dann abkühlen lassen.

Für das fertige Dessert:

Einen Gebäcktaler auf einen Teler legen und einen großen Löffel der Käsekuchenmasse daraufgeben. Mit Kräutern, Nüssen und Obst garnieren, dann mit etwas Honigsirup beträufeln und nach Belieben noch etwas Honig darübergeben.


Über das Rezept


Das Rezept ist ausführlich beschrieben und lässt keine Fragen offen. Die Anleitung ist über eine Doppelseite erstreckt, die Zutaten stehen vorab auf einer Seite. Dadurch muss man bei der Zubereitung hin- und herblättern um nachzuschauen, wie viel von welcher Zutat nun benötigt wird.

Und das Ergebnis?



Das Dessert ist definitiv außergewöhnlich! Der Feta kommt nur sehr dezent durch und könnte fast ein wenig intensiver sein. Die Kombination mit Obst (bei uns Birnen) und Honig und der knusprigen Teigschicht, das gefiel uns wirklich gut. Ein kleiner aber feiner kulinarischer Ausflug!

Fazit


Wer sich nur für Kochbücher interessiert, der wäre von diesem Buch enttäuscht. Eine kleine Hand voll Rezepte rund um Honig sind nur das Sahnehäubchen in diesem Büchlein. Wer sich für Bienen und das Imkern interessiert, der kann hier viele nützliche Informationen erhalten.

Imkern. Das Geheimnis glücklicher Honigbienen von Orren Fox erschien im März 2018 bei Tempo (Hoffmann und Campe). Es hat 144 Seiten und kostet 12€. Es gehört zu der "Do"-Reihe, in der auch Einmachen und Anpflanzen erschienen sind. Alle drei Bücher wurden mir vom Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt.


Eure









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