Madras Fischcurry

Ich bin zurück! Nach Jobwechsel, erstem Hochzeitstag und unserem großen Englandroadtrip bin ich wieder zuhause angekommen und nehme mir nun auch endlich wieder Zeit in der Küche. Daher habe ich Euch als kleine Wiedergutmachung für die lange Abwesenheit auch ein besonders leckeres Rezept mitgebracht. Mit dem Fischcurry kommen ein paar ferne Aromen auf den Teller – genau richtig, wenn einen das Fernweh packt.


Zutaten für 4 Personen als Hauptgericht

   750g festfleischiges Fischfilet (z. B. Kabeljau)
   4 TL gemahlene Kurkuma
   1,5 TL gemahlenes Chilipulver (je nach Schärfe anpassen)
   2 Zwiebeln
   2 Knoblauchzehen
   1 frische grüne Chilischote
   5 EL Öl zum Braten (z. B. Sonnenblumenöl)
   1 TL braune Senfsamen
   ca. 25 Curryblätter
   1 Dose stückige Tomaten (400 g)
   1,5 TL gemahlener Koriander
   1 TL süßes Paprikapulver
   Salz
   Pfeffer
   2 Bio-Limetten
   0,5 TL brauner Zucker
   nach Belieben Minze und Koriandergrün

Zu den Zutaten:

Das Rezept sah etwas weniger Kurkuma und Chilipulver vor. Da man aber den geschnittenen Fisch darin wenden soll, brauchte ich mehr. 


Je nach Schärfe des Chilipulvers und der Chilischote sollte man ein bisschen vorsichtig sein und sich langsam rantasten. Die frische Chilischote war bei mir schon recht scharf, sodass ich (entgegen dem Rezept) nur eine statt zwei Schoten verwendet habe.


Die meisten Gewürze (wie Kurkuma, Senfsamen oder Koriander) findet man in jedem gut sortierten Supermarkt. Die Curryblätter habe ich in meinem Lieblings-Asia-Markt gekauft – dort findet man sowieso alle Zutaten problemlos.

Zubereitung:

Den Fisch waschen und in Stücke schneiden. 3 TL Kurkuma mit 1,5 TL Chilipulver mischen und die Fischstücke darin wenden, dann abgedeckt kühlstellen.

Zwiebeln und Knoblauch kleinschneiden, Chili in feine Ringe schneiden und dann grob hacken.

Das Öl in einem Topf oder einer Pfanne erhitzen und darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Chilischoten, 15 Curryblätter und Senfsamen zugeben und solange erhitzen bis die Senfkörner knacken und die Curryblätter glasig werden.

Mit Tomaten und 80 ml Wasser ablöschen und mit übrigem Kurkuma, gemahlendem Koriander, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen. Rund 20 Minuten köcheln lassen; die Tomaten sollten zerkocht sein und die Sauce sämig. Ggf. mit Chilipulver abschmecken.

Eine der Limetten auspressen, die andere in Spalten schneiden. Restliche Curry-Blätter, Zucker und Limettensaft ins Curry geben, evtl. noch ein wenig Wasser zugeben, sodass die Konsistenz wieder cremig wird. Die Fischstücke in die Sauce legen, salzen und dann die Sauce vom Rand vorsichtig über die Fischstücke löffeln. Bei mittlerer Hitze (je nach Größe der Fischstücke) 10–20 Minuten köcheln lassen, dabei nicht zu viel rühren, sodass der Fisch nicht zerfällt.

Je nach Geschmack Minze und Koriander waschen und über das Curry streuen. Mit Reis oder Brot servieren!


Zum Rezept:

Das Rezept stammt, leicht abgewandelt, aus dem Buch Spice Kitchen. Einfach gut gewürzt von Martin Kintrup (Hölker Verlag 2019, S. 19).

{Dieses Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst.}

Die angegeben Mengenangaben für Kurkuma und Chilipulver waren mir, wie oben beschrieben, zu knapp; die für die frische Chili (ohne eine weitere Angabe zur Sorte oder Schärfe) zu viel. Ich habe die Mengen daher angepasst und Euch oben meine Mengen aufgeschrieben. 

Das Ergebnis:

Mir gefiel das Curry sehr. Es ist ziemlich scharf geworden, hat ansonsten aber tolle weitere Aromen. Meinem Mann war es ein klein wenig zu viel Koriandersaat; mir schmeckte das besonders. Der Fisch wird, dadurch dass er erst gut gewürzt wird und dann in der Sauce garzieht, sehr schön saftig und aromatisch.


Lasst es Euch gut gehen!
Eure


1 Kommentare:

  1. ein sehr schönes Rezept, hab es mir gleich abgespeichert. Wir essen im Winter oft heimischen Karpfen und der eignet sich sicher auch dafür, ich werde es probieren!
    lg

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