Cocktail: Trueblood

Dieser Cocktail stand bei uns jetzt schon eine ganze Weile auf der absoluten Ausprobier-Liste und endlich haben wir es am Wochenende geschafft, ihn zu probieren. Uund nun ist er direkt frisch gerührt (ausnahmsweise nicht geschüttelt!) auf dem Blog. Nehmt Euch ein Glas und macht es Euch gemütlich!


Trueblood ‒ der Name geht zurück auf Ian Flemings Sekretärin bei der Sunday Times; literarisch tauchte Mary Trueblood dann in James Bond jagt Dr. No auf und so wurde ihr auch im neuen James Bond-Cocktailbuch ein Drink gewidmet.
 

Hauptbestandteil ist ein japanischer Nikka-Whisky, der mit Campari, Cassis und rotem Wermut kombiniert wird.


Zum Rezept:

Das Rezept stammt aus dem Buch Shaken. Auf einen Drink mit James Bond & Ian Fleming.

{Dieses Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst.}

Pro Glas:

40 ml Nikka-Whisky aus dem Fass (oder ein anderer japanischer Whisky)
2 TL Campari
2 TL Crème de Cassis
25 ml Martini Riserva Rubino (oder ein anderer roter Wermut)
eine Prise Salz

2 frische Kirschen (oder Cocktailkirschen)

Eis

Zu den Zutaten:
 
Bis auf den Nikka-Whisky hatten wir alle Zutaten zuhause, da sie in unser Standard-Repertoire gehören. Beim Whisky hat mein Mann zwar eine recht ansehnliche Sammlung, aber ein japanischer Whisky war noch nicht dabei. Wie also ersetzen, wenn man keinen Vergleich kennt? Da kam uns unser siebter Jahrestag ganz gelegen und wir haben kurzerhand einen kleinen Ausflug zum Spirituosenhändler gemacht, bei dem ich meinem Mann eine Flasche Nikka from the Barrel gekauft habe. Vollkommen uneigennützige Geschenke sind meine persönliche Stärke! Gemeinsam haben wir den Whisky probiert, allerdings habe ich von Whisky keine Ahnung. Bis vor einer Weile dachte ich, Whisky grundsätzlich gar nicht zu mögen – aber wie vor einigen Jahren bei Oliven merke ich auch hier nach und nach Unterschiede und kann einigen Sorten durchaus etwas abgewinnen.

Der Whisky schmeckt vollmundig nach Trockenobst und hat eine schwere Süße, sagt mein Mann, der sonst besonders gerne rauchige Whisky-Sorten trinkt („aber schreib das nicht auf deinem Blog, ich hab keine Ahnung von Whisky!“ ‒ auch mein Mann; da aber sein „keine Ahnung“ auf einem anderen Level spielt als mein „keine Ahnung“, zitiere ich ihn trotzdem). Wenn ein Ersatz gefragt ist, würde er am ehesten einen entsprechenden Highland-Whisky empfehlen.

Zubereitung:

Die Zutaten in einen Shaker oder ein großes Glas geben, mit Eis auffüllen und rühren, bis alles sehr kalt ist. Große Eiswürfel in einen Tumbler geben und den Cocktail darüber abseihen. Mit den Kirschen garnieren.



Das Ergebnis:

Der Cocktail ist herb und stark. Der Whisky dominiert deutlich, wird jedoch durch Campari, Cassis und Wermut sehr gut ergänzt. Die Prise Salz ist ganz dezent zu spüren und gibt dem Getränk noch eine ganz eigene Note mit. Mein Mann war sofort begeistert; der Trueblood gehört vermutlich zu seinen bisherigen Highlights des Buches.



Lasst es Euch gut gehen und habt eine schöne Woche!

Eure








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