Zitronen-Lavendel-Scones mit Joghurt

 
”Ah, the Great British scone. Such an innocuous looking little thing ‒ plain really, in comparison with the monstrous American muffin, or the gaudy macaron ‒ yet how much more precious than these more fashionable baked goods.“
Felicity Cloake

 

September, das ist unser England-Monat. 2015 haben wir, nach meinem bestandenen Bachelor, unseren ersten, 2019 zum ersten Hochzeitstag unseren zweiten großen Roadtrip gemacht. Im September wird daher das England-Fernweh immer ebsonders groß. Dieses Jahr ist eine Reise natürlich undenkbar. Umso wichtiger für uns, zumindest kulinarisch in Erinnerungen zu schwelgen. Es wurde daher mal wieder Zeit für Scones und clotted cream. Im neulich rezensierten Kochbuch Made in London ist ein Rezept für Zitronen-Lavendel-Scones (S.117) enthalten und das habe ich nun endlich einmal ausprobiert. 

Die Scones sind bei mir nicht sehr hoch aufgegangen, sondern relativ flach geblieben. Geschmacklich hat das aber nicht gestört! Die Lavendel und Zitronen-Noten sind dezent und bereichernd, aber nicht dominant. 

 

 

Für ca. 8 Scones:

 
270 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Salz
70 g kalte Butter
60 g Zucker
100 g Naturjoghurt
20 ml Milch
2 Eier
1,5 TL getrockneten Lavendel
Schale einer Bio-Zitrone
 
Zubereitung:
 
Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
 
Mehl, Backpulver und Salz in einer großen Schüssel mischen. Die Butter in kleinen Stücken dazu geben und mit den Fingern in die Mehlmischung massieren. Den Zucker zugeben.
 
In einer anderen Schüssel Joghurt, Milch, eines der Eier mit Lavendel und Zitronenabrieb mischen. Zur Mehlmischung geben und mit einem Messer, später mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten. Der Teig klebt sehr.
 
In 8 Portionen teilen und jeden zu einer Kugel formen, aufs Backblech setzen und leicht andrücken. Das übrige Ei in einer Tasse verquirlen und über die Scones pinseln. Etwa 15 Minuten goldbraun backen. 
 
Dann servieren, am besten mit clotted cream und Marmelade. 


Es bleiben noch zwei Fragen: Erst die clotted cream und dann die Marmelade ‒ oder andersherum? Und: Welche Marmelade?
 
 
Eure











 

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