Hefezopf mit Orange



 
 
Für mich gibt es ein paar Sachen, die zur Osterzeit einfach dazugehören: Bunte Eier, Eierlikör und auch Hefezopf. Für letzteren hatte ich ein unglaublich vielversprechend klingendes Rezept gefunden (Meike Peters, 365): Tsoureki, ein griechischer Osterzopf. Die beiden elementaren Zutaten musste ich jedoch aus zwei verschiedenen Gründen weglassen ‒ und so wurde es doch erst einmal ein recht klassischer Hefezopf. Der Teig, die Konsistenz und das Ergebnis waren jedoch so überzeugend, dass das richtige Rezept unbedingt noch einmal ausprobiert werden muss. 

Bei den beiden Zutaten handelt es sich um Orangenblütenwasser, das ich nicht bekommen habe, und Anissamen, auf die ich für den zum Frühstück eingeladenen Freund verzichtet habe (der erste Besuch seit Monaten, Schnelltests sei Dank!). 

Für einen großen Hefezopf:

520 g Weizenmehl, ggf. mehr zum Verarbeiten
100 g Zucker
7 g Trockenhefe
1,5 EL Abrieb einer Bio-Orange
eine Prise Salz
150 ml lauwarme Milch
2 Eier
120 g Butter, zerlassen und abgekühlt
 
(2 TL Anissamen und 2 EL Orangenblütenwasser laut Originalrezept)

1 Eigelb
1 EL Wasser
2 EL Sesamsaat
 
Zubereitung:
 
Mehl und Zucker in einer Schüssel mit Hefe, Orangenabrieb, (Anissaat) und Salz mischen. In einer separaten Schüssel Milch, Eier, Butter (und Orangenblütenwasser) verquirlen und zur Mehlmischung geben. Mit dem Rührgerät kneten, bis alles gut verbunden ist, dann ggf. von Hand weiterkneten, bis ein seidig-weicher Teig entstanden ist. Bei Bedarf mehr Mehl zugeben, sodass der Teig sich klebefrei verarbeiten lässt.
 
Abgedeckt entweder an einem warmen Ort für 60 bis 90 Minuten gehen lassen oder kalt gestellt über Nacht.
 
Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig einmal durckneten und dritten, die Drittel zu langen Rollen rollen und flechten. Der Teig geht noch stark auf; wenn man zu eng flicht, dann sieht man später vom Zopfmuster nicht mehr viel – so wie bei mir.

Noch einmal abgedeckt 50 Minuten gehen lassen. In der Zeit das Eigelb mit dem Wasser verquirlen – es sollte dann Raumtemperatur haben. Den aufgegangenen Zopf damit bestreichen, mit Sesam bestreuen und 15 Minuten backen. Dann mit Alufolie bedecken und weitere 25 bis 35 Minuten backen, bis der Zopf goldbraun ist und von unten hohl klingt. Etwas abkühlen lassen, dann genießen.
 
Ich wünsche Euch ganz wunderbare Ostertage! 
Lasst es Euch gut gehen!
Eure










0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Wenn Du magst, dann hinterlasse mir doch einen Kommentar – ich würde mich freuen!

Wenn du auf meinem Blog kommentierst, werden die von Dir eingegebenen Formulardaten (und unter Umständen auch weitere personenbezogene Daten, wie z. B. deine IP-Adresse) an Google-Server übermittelt. Mehr Infos dazu findest du in meiner Datenschutzerklärung und in der Datenschutzerklärung von Google.

 

Bisher verfasst...

Blogaktionen


Geschirr mit Geschichte


Beliebte Beiträge

Ich gehöre auch zu...