Tarte au fromage et salicornes

Käse-Tarte mit Queller





Dieses Rezept stammt aus dem Buch Bretagne ‒ das Kochbuch von Murielle Rousseau, das ich derzeit rezensiere. Die vollständige Rezension folgt bald. Das Kochbuch habe ich vom Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen.


Nach Crêpes und Galettes wird es Zeit für ein weiteres Rezept aus der Bretagne. Bei dieser locker-leichten Tarte spielt Queller die Hauptrolle. Das grüne Gemüse begegnete uns erstmals im Englandurlaub 2015 und wir waren sofort total begeistert. Queller, ein Küstengewächs, ist salzig und knackig und harmoniert zu den verschiedensten Gerichten ganz wunderbar.


Für eine Tarte-Form von 26 cm (Rezept S. 155 und 156)

Für den Teig:

180 g Weizenmehl
1 Prise Salz
100 g Butter
Wasser
etwas Öl
50 g geriebener Emmentaler*

Für den Belag:

150 g geriebener Emmentaler*
100 g Queller
20 g Weizenmehl
200 ml Milch
100 g Sahne
4 Eier
Pfeffer
Muskatnuss

Zu den Zutaten:

Emmentaler mögen wir leider beide überhaupt nicht, weshalb wir ihn durch einen würzigen Bergkäse ersetzt haben.

Das einzige "Problem" auf der Zutatenliste mag sicherlich der Queller sein. Ich hatte Glück und habe auf dem Markt, am Fischstand, frischen Queller bekommen. Ich habe mittlerweile aber auch gesehen, dass der türkische Lebensmittelmarkt bei uns Queller im Glas verkauft.

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Für den Teig Mehl und Salz vermischen, die Butter in kleinen Stückchen dazugeben und einarbeiten. Etwas Wasser und Öl hinzugeben und mit dem geriebenen Käse zu einem geschmeidigen, nicht zu feuchten Teig verkneten.

Auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche ausrollen. Die Form fetten und den Teig hineinlegen, einen Rand formen und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen.

Für den Belag den Käse auf dem Teigboden verteilen. Den Queller waschen, abtropfen lassen und ebenfalls auf dem Teigboden verteilen.

Mehl, Milch, Sahne, Eier, Pfeffer und Muskatnuss verrühren und über den Queller gießen.

Die Tarte im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen und heiß in der Form servieren.

Zur Zubereitung:

Man braucht ein wenig Übung und Feingefühl für die Umsetzung des Rezepts. Da man beim Teig bei Wasser und Öl keine Mengenangaben hat, muss man sich vorsichtig bis zu einer guten Konsistenz heranwagen. Für geübtere Köche bzw. Bäcker kein Problem, für Anfänger aber sicher schwierig.

Das Ergebnis:


Vom ersten Blick auf die fertige Tarte war ich, ganz ehrlich, ein wenig enttäuscht. Irgendwie sah sie nicht so doll aus, und auch überhaupt nicht knusprig. Das kann aber gut an der Tarteform aus Silkikon gelegen haben, die ich verwendet habe. Der Boden war irgendwie ziemlich weich – einmal vorbacken hätte sicher gut getan.

Ich habe die Tarte allerdings noch ein zweites Mal gebacken, in einer einfachen Springform. So hatte sie zwar keinen tollen Tarte-Rand, war aber knuspriger!

Ob knusprig oder nicht...lecker ist sie! Sowohl Johann Friedrich als auch unsere Freunde waren begeistert!


Kennt ihr Queller?

Lasst es Euch schmecken!

Eure




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