Rezension: Französisch backen

Salut, mes amis!

Herzlich Willkommen zur abschließenden Rezension von Aurélie Bastians Französisch backen. Drei Rezepte habe ich Euch bereits gezeigt und möchte nun noch einmal allgemein ein bisschen mehr zum Buch sagen.

{Dieses Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst.}




Aurélie Bastian bloggt selbst unter dem Motto Französisch kochen. Ihr Buch erschien bereits 2017 und darin erklärt sie mit Engelgeduld das Handwerk hinter französischen Backwerken.

Zum Buch:

Französisch Backen
von Aurélie Bastian
Verlag: SüdWest
Erscheinungsdatum: März 2017
Seitenanzahl: 176
Format: Hardcover
Preis: 19,99€

Der erste Eindruck:

Ein klassisches Format, ein Hochglanzcover mit Croissants, Macarons und einer Zitronentarte, das Buch macht sofort Lust, loszulegen! Die Seiten sind ebenfalls glänzend, haben daher nicht so ein schönes Papiergefühl, aber machen dafür einen etwas robusteren Eindruck. Wenn einmal ein wenig Teig darauf landen würde, denke ich, dann macht das nichts. Viele Bilder, teilweise auch Schritt-für-Schritt-Anleitungen, sind im Buch enthalten und veranschauliche die Rezepte wunderbar.

Aufbau und Inhalt:

„Als kleines Kind bin ich jeden Sonntagmorgen mit meinem Papa ein frisches Baguette kaufen gegangen. Dort durfte ich mir ein Croissant aussuchen: eins mit Schokolade oder Mandeln.“

Das Buch beginnt mit einem kurzen Vorwort und dann folgt ein umfangreiches Kapitel mit „Tipps & Tricks“. Ob Warenkunde oder vielgestellte Fragen zu den verschiedenen Backwaren oder Teigarten, Aurélie Bastian beantwortet alles (auch Fragen, von deren Existenz man nicht einmal ahnte).

Danach folgen die Kapitel „Petit déjeuner“ (also Frühstück), „Pâtisserie“ (Gebäck), „Gôuter“ (Kaffeezeit) sowie „Grandes occasions“ (besondere Anlässe).

Ausprobiert:

Crème de caramel au beurre salé


Salzige Karamellcrème. Ob auf Crêpes, Brot, Waffeln oder zu Eis, diese Crème schmeckt super gut und ist schnell gemacht. Absolut zu empfehlen!

Brioche


So ein schönes Brot! Ein toller Teig und ein fluffiges, umwerfendes Ergebnis. Ich war noch nie so verliebt in einen Laib Hefebrot. Grandios!

Fraisier



Hachja, mein Sorgenkind. Lecker war sie ja, die Torte, aber die Crème hätte definitiv eine andere Konsistenz haben sollen. Kann aber mein Fehler gewesen sein, muss nicht zwingend am Rezept gelegen haben. Trotzdem problematische Punkte am Rezept:

Die Größen der Teigböden passten nicht aus einem Blech Teig, es gab viele Reste und zum Zubereiten der Crème wurde man zu einem anderen Rezept verwiesen, in dem Mengen und Zutaten aber nicht gleich waren.

Außerdem ausprobiert:


Meine Freundin Verena hat die Macarons à l'ancienne und die Macarons d'Aurélie ausprobiert und fand beide Rezepte gut.

Was ich noch ausprobieren möchte:

Die Choux à la crème au caramel, also die Windbeutel mit Karamellcrème, die Zitronen-Baiser-Tartelettes und die Charlotte au chocolat stehen recht weit oben auf meiner Liste. Darüber hinaus würde ich aber so gut wie alles ausprobieren.

Abschließende Worte:

Es ist für mich ein hübsches und grundsätzlich gut erklärtes Backbuch zur französischen Küche. Mir gefällt die Aufmachung und das Layout. Die Rezepte sind alle bebildert, oft mit Zwischenschritten. Das macht Lust auf die Rezepte und hilft bei der Zubereitung.

Die Brioche hat mich restlos begeistert, die würde ich jederzeit wieder so backen. Der Erdbeertorte würde ich auf jeden Fall eine weitere Chance geben, denn geschmacklich war sie sehr lecker.

Ich kann das Buch also auf jeden Fall empfehlen. Ich würde wieder dazu greifen, wenn ich etwas französisches backen möchte, vielleicht aber auch bei anderen Autoren nachschauen, um auf der sicheren Seite zu sein.



Lasst es Euch gut gehen!
Eure





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