2. Dezember


Nachdem es gestern ein klassisch hessisches Rezept gab, gibt es heute ein Rezept, das eher aus meiner Kindheit stammt. In der Weihnachtszeit gab es eigentlich immer ein Tütchen davon bei meiner Oma im Schrank. Steinhart und mussten die Teilchen vor dem Verzehr erst einmal in den Kakao oder Tee getunkt werden. Die Sprache ist von Aachener Printen!


Zutaten:

10g Pottasche
1 EL Rum oder Wasser
150g brauner Kandis

500g Zuckerrübensirup
100g brauner Zucker

60 g Orangeat
1 TL Zimt, Anis und Koriander
1 Messerspitze gemahlene Nelken 


600g Mehl
etwas Mehl zum Ausrollen
etwas Milch zum Einstreichen

Zubereitung:

Die Pottasche im Rum lösen. 

Den braunen Kandis in einen Gefrierbeutel füllen und mit einem Nudelholz klein schlagen.


Den Zuckerrübensirup mit dem braunen Zucker in einem Topf erhitzen bis der Zucker geschmolzen ist.

Das Mehl mit den Gewürzen und dem feingehackten Orangeat mischen.

Die Kandisstückchen unterrühren, dann die aufgelöste Pottasche und die Zuckerrübensirupmischung hinzugeben und zu einem Teig verrühren – der Teig klebt enorm, es empfiehlt sich also, ein Rührgerät zu verwenden. 


Wenn sich eine homogene Masse ergeben hat, diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, kühlen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche etwas 0,5 cm dick ausrollen und in Riegel schneiden (etwa 3*7 cm). 

Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und mit Milch bestreichen. Im vorgeheizten Ofen bei  180° (Ober- und Unterhitze) Grad rund 10- 12 Minuten backen. Die Printen härten nach dem Backen sehr schnell sehr aus. Ich rate also dazu, die Printen eher hellbraun aus dem Ofen zu holen – das sind sie noch etwas weicher.

Aber auch geknuspert sind die Aachener Printen ein großes Vergnügen. Und zum Bauen eines großen Hexenhauses natürlich!

Bis morgen,
Eure





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