Rezension: Hygge Christmas

{Dieses Buch habe ich als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Eine weitere Bezahlung ist nicht erfolgt. Meine Meinung ist unbeeinflusst.}

Hygge. Überall liest man in den letzten Monaten davon. Eigentlich kommt der Begriff aus dem Dänischen und Norwegischen und dort bedeutet "hyggelig" gemütlich. Diese skandinavische Gemütlichkeit wird nun auch hier immer mehr angestrebt und mir kommt es vor, als tendiere es fast ein wenig zum Trend. Als mir das Buch "hygge Christmas" dann erstmals in einer Buchhandlung in die Hände fiel, war ich (trotzdem?) ganz begeistert. Das weiße Cover mit den bronzefarbenen Schneeflocken und Schriftzügen sieht ganz wunderbar winterlich aus und macht sofort Lust auf einen kleinen Ausflug in die skandinavische Gemütlichkeit.


Das Buch kam dann pünktlich zu meinem Geburtstag vor zehn Tagen an und wurde von mir seitdem mehrfach durchgeblättert und getestet. Ein zweites Exemplar habe ich direkt über Instagram verlost und konnte so einer lieben Mutter eine riesige Freude bereiten.


Daten zum Buch:

Hygge Christmas von Brontë Aurell mit Bildern von Peter Cassidy. 
Christian Verlag GmbH München
2018
160 Seiten
24,99 €

Die Hintergrundgeschichte

Brontë Aurell lebt mit ihrem Mann in London und betreibt dort ein Café, in dem sie all die Leckereien anbietet, die Skandinavier vermissen. Sie hat bereits mehrere Kochbücher veröffentlicht und nun dieses Weihnachtsbuch, das nicht nur Rezepte enthält. So werden auch Geschichten erzählt, die die skandinavische Gemütlichkeit ein bisschen mehr zu uns bringen.

Layout, Aufbau und Inhalt

Das Hardcoverbuch hat ein übliches Kochbuchformat und macht so erst einmal einen stabilen und soliden Eindruck. Nach der Einleitung folgt eine kleine Warenkunde; es werden typische Lebensmittel und Zutaten genannt und erklärt, inklusive der Namen auf Dänisch, Schwedisch und Norwegisch.


Dann folgen Rezepte zur Adventszeit (der Name ist nicht sehr erklärend, darin enthalten sind herzhafte und süße Kleinigkeiten sowie Rezepte und Variationen für Glögg, den klassischen Glühwein). Es folgen im nächsten Kapitel rund 15 Rezepte für Kleingebäck, also Plätzchen, Pralinen und Ähnliches. Im Kapitel Heiligabend verstecken sich herzhafte Gerichte für ein Festessen; die meisten davon enthalten Fleisch oder sind Beilagen.  Das Kapitel zum weihnachtlichen Smörgåsbord besteht aus vielen kleinen, kalten (Vor-) Speisen wie Heringssalaten, anderen Salaten oder Fleischbällchen (für den direkten Vergleich gibt es ein norwegisches, ein schwedisches und ein dänisches Rezept!).  Die Weihnachtsbrote sind ebenfalls vielfältig, von klassischen Gewürzbroten über Fladenbrote, Körnerbrötchen und süße Alternativen. Zum Abschluss gibt es noch einmal eine große Auswahl verschiedener Desserts.

Dazwischen gibt es drei Doppelseiten mit Geschichten, Anekdoten und Persönlichem. Zu nahezu jedem Rezept gibt es Bilder, die allesamt wunderschön stimmungsvoll sind.


Ausprobiert










 Lussebullar








 








Pepparkakor

Auf der Wunschliste

Grundsätzlich würde ich das meiste aus dem Buch essen. Der Weihnachtsaquavit, den man leider bereits im Oktober ansetzen muss, steht für kommendes Jahr auf dem Programm. Die Schneebällchen werde ich noch in diesen Tagen zubereiten und verschenken (also psssst...!). Den Senf-Hering möchte ich zu Heiligabend zubereiten, vielleicht auch die Lachs-Garnelen-Paté. Und die Pfefferkuchen möchte ich wirklich immer, immer wieder backen. Achja, und Glögg möchte ich natürlich auch noch trinken!


Fazit

Ein rundum gelungenes Buch für mich! Als Advents- und Weihnachtsliebhaber und Sympathisant der nordischen Gemütlichkeit trifft dieses Buch bei mir genau den Geschmack. Es ist wunderschön, macht Lust auf leckere Köstlichkeiten. Man sollte bedenken, dass es kein reines Backbuch ist. So finden sich auch viele herzhafte Rezepte und die meisten davon mit Fisch oder Fleisch.

Wenn ihr also noch ein Geschenk für jemanden sucht, kann ich dieses Buch sehr empfehlen. Sowohl, um es zu verschenken als auch, um selbst draus zu backen und die Ergebnisse dann zu verschenken. Mein Rat: Ein Besuch beim lokalen Buchhändler Eurer Wahl.



Eine schöne Adventszeit weiterhin!
Eure



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